Wie Sie über Suchmaschinen Ihre Umsätze steigern!

Bericht zum Verlagsabend am 08. Juni 2010

 

Erfolgreich bei Google: Was Verlage wissen sollten

Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, die Begriffe klingen sperrig, und dennoch: Verlage mit eigener Internetpräsenz können sich diesen Themen nicht verschließen. Beim VZB-Verlagsabend am 8. Juni 2010 drehte sich daher alles rund um Google, die Suchmaschine mit den meisten Zugriffen weltweit. Wie Websites gestaltet sein sollten, um im Ranking weit oben zu landen, und welche Anzeigen auf den Seiten von Google und Co. wirklich Erfolg haben, darüber sprach Michael Witzenleiter, Teamleiter bei Burda Direct interactive.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Voraussetzung für eine gute Platzierung in den Ergebnislisten von Google sei, dass der Verlag alle Messwerte der eigenen Website genau kenne, sagte Michael Witzenleiter. So etwa Besucherzahlen, Verweildauer, Herkunft der User. "Nutzen Sie dazu Webanalytics-Tools." Google Analytics beispielsweise sei kostenlos verfügbar. Ein weiterer wichtiger Punkt: "Machen Sie Ihren Redakteuren die Bedeutung von SEO bewusst." Wortspiele und Poesie hätten dabei wenig Platz, vielmehr sollten dieselben Begriffe möglichst häufig verwendet werden. Nicht zuletzt sind externe Verlinkungen auf die eigene Internetseite von hoher Relevanz. "Bei Google ist entscheidend, wer auf Sie verlinkt und wie viele."

Links können gekauft werden, oder getauscht, zum Beispiel mit anderen Medienhäusern. "Manchmal muss man kein Geld zahlen, um einen sehr guten Link zu bekommen", so der Referent. Gelegentlich reiche es schon ein Abo, damit ein Seitenbetreiber einen Link setzt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Kommentare in Blogs und Foren zu schreiben und diese Einträge auf weiterführende Seiten zu verlinken.

Suchmaschinenmarketing (SEM). "Arbeiten Sie bei Anzeigen mit Deeplinks", empfahl Michael Witzenleiter. Je spezifischer die Suchanfrage, desto spezifischer das gewünschte Ergebnis, lautet seine Faustformel. Der Marketingprofi verdeutlichte: Ein Nutzer, der bei Google nach roten Schuhen sucht, möchte, wenn er auf eine Anzeige klickt, direkt zum gefragten Artikel gelangen - nicht zur Startseite des Händlers. Wissenswert ist zudem das Ergebnis einer Studie die belegt, dass höher platzierte Anzeigen nicht zwangsläufig mehr Käufer bringen. Ob ein Inserat an fünfter oder achter Position steht, macht demnach keinen Unterschied. So oder so nehmen zehn Prozent der Nutzer die Anzeige wahr.

Ein letzter Tipp: Verlage, die eine Agentur beauftragen, Anzeigen bei den Suchdiensten zu schalten, sollten ihren Dienstleister nicht nach dem Cost-per-Order-Prinzip honorieren, sondern gemäß einer Mengenstaffel, riet Michael Witzenleiter. Denn dies sei aus Verlagssicht letztlich effektiver.
Sie können die Präsentation bei der VZB Geschäftsstelle anfordern: info@v-z-b.de oder Tel. 089/ 28 81 27-0.

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